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dROMa 72 (4/2023)
ROMANI POLITIK, KULTURA, TSCHIB

Winter | Dschend 72 (4/2023)

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

die Fortschritte der Genetik sind atem­beraubend, doch es tun sich auch neue Abgründe auf. Minder­heiten wie den Roma gilt nämlich ein beson­ders exzes­sives Forschungs­interesse. Die ethischen Fallen, die damit ver­bunden sind, von un­sauberen Daten bis zum wissen­schaftlich kaschier­ten Rassismus, skizziert die deutsche „Wissen­schafts­jour­na­listin des Jahres 2021“ Christina Berndt. Ein Thema, das Veronika Lipphardt im Inter­view vertieft: Sie hat sich gemein­sam mit Mihai Surdu durch Hun­derte genetische Studien über Roma gewühlt – und stellt ihnen, ethisch wie methodisch, ein ver­nich­tendes Zeugnis aus. Was alles schief­gehen kann, wenn Genetik, Schlamperei und Vorurteile auf­einan­der­treffen, zeigt auch das „Phantom von Heilbronn“. Die Suche nach einer Mörderin brachte eine ganze Ethnie unter General­verdacht. An­schlie­ßend berichtet Roman Urbaner von einem archäolo­gischen DNA-Fund, den es gar nicht geben dürfte. Dabei geht es um ein Skelett in England, Wikinger in Byzanz und eine mög­licher­weise aus dem Osten ver­schleppte Sklavin. Den Ab­schluss macht ein Interview mit dem Familien­forscher Herbert Rehling aus Bad Tatzmannsdorf, der sein Wissen gerne auch mit Roma teilen würde.

Anregende Lektüre und ein gutes neues Jahr wünscht Ihnen Ihr Team von dROMa

Kedveschne genaschkiji taj genaschtscha,

o neviptscha la genetikatar barikane hi, ham te neve telperip­tscha pran pumen. Tschu­liptschen­ge sar le Romenge, igen bari­kano bulho forschi­ni­peskero interesi del. O etischi andasta­rip­tscha, save adale kojenca khetan phandle hi, hamischne datschendar dschi otscha uso visen­schoft­lichi garudo rasismus, sikal i nimtschki „visen­schofta­keri repor­terkija le ber­sches­tar 2021“ Christina Berndt. Jek tema, savi i Veronika Lipphardt ando vakeripe horeder kerel: Oj khetan le Mihai Surduha but schel genetischi schtudiji pedar Roma aun peske dikla – taj lenge, etischi sar meto­dischi, ertschave censuri ar terdscha­rel. So sa, na latscho schaj naschel, te pe i genetik, o na latscho butscha­linipe taj i dis­krimina­cija reste, sikal o „fantom andar Heilbronn“. O rodipe pal jek teterkija, jeka cila etnija telal o generali schpe­kuli­rinipe antscha. Paloda phukal o Roman Urbaner jeke arche­jolo­gischi DNA-la­kipestar, save schoha te del na tromlahi. Adaj dschal vasch jek kokalen­gero lakipe andi Bari Britanija, vasch o Wikinger­tscha ande Byzanz taj vasch jek sklavkija, savi andar o ost ledschim schaj ovlahi. O kisetinipe kerel jek vakeripe le familija­kere for­scheriha Herbert Rehling Tartschatar, savo pro dscha­nipe meresch te le Romenca te ulal kamla.

Schukar genipe taj latscho Nevo Bersch kivaninen tumenge o dschene andar dROMa

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