Liebe Leserinnen und Leser,
seit vielen Monaten folgt eine Schlagzeile auf die andere:
Morde an Roma in Ungarn, ethnisch motivierte Abschiebungen
aus Frankreich, brennende Slums in Italien,
"Rückführungen" von Roma aus Deutschland. Es hätte der
in Österreich wieder aufgeflammten Betteldiskussion gar
nicht bedurft, um eine Reihe von Fragen aufzuwerfen:
Was geschieht da? Wohin wird das führen? Wie steht es in
Österreich?
Wir haben einen sehr direkten Zugang zu diesen
Fragen gewählt und sie Leuten gestellt, die entweder selber
Roma sind und/oder eng mit Roma zusammenarbeiten.
Wir sprachen mit Prof. Rudolf Sarközi als verdienstvollem
Vertreter der Romapolitik der ersten Stunde, mit Emmerich
Gärtner-Horvath als weitsichtigem Praktiker aus dem
Burgenland, mit Gilda Horvath als engagierter junger
Journalistin und Aktivistin aus Wien und mit einer Reihe
von Persönlichkeiten aus dem Burgenland.
Unsere Gesprächspartner ziehen teils recht unterschiedliche
Schlüsse aus den Geschehnissen. Fast alle aber
betonen, dass es für die Roma stärker als bisher notwendig
sein wird, ihr politisches Geschick selbst in die Hand zu
nehmen. Denn Selbstverleugnung, das wird klar, schützt
nicht vor Diskriminierung und nicht vor Übergriffen.
Anregende Lektüre wünscht Ihnen
Ihr Team von dROMa
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Kedveschne genaschkiji taj genaschtscha,
sajt but masektscha jek nevipe upro kija perel: Ando
Ungriko Roma murdarde on, etnischi motivirti telispidiptscha
andar i Francija, andi Italija o slums thabon,
"Pal vodiniptscha" le Romendar andar i Germanija. I andi
Austrija papal upri ali diskusija vascho kudulinipeskero
fabot na sina pekamli, but phutschajiptscha upre te tschidel:
So hi adaj? Kaj ada otscha dschala? Sar andi Austrija
arditschol?
Amen igen direkti use gejipe use adala phutschajiptscha
völintscham taj dschenen phutschlam, Romen vaj
asaven, save vuske le Romenca khetan butschalinen.
Amen vakertscham le profesori Rudolf Sarköziha ojs patijardo
fatreteri la Romengera politikatar usar i erschti ora
aun, le Emmerich Gärtner-Horvathiha ojs lek barikaneder
praktikeri andar o Burgenland, la Gilda Horvathiha ojs
barikani terni reporterkija taj aktivistkija Betschistar taj
but avre prindscharde dschenenca andar o Burgenland.
Amare vakeripeskere partnertscha mindenfelitike
koji andar adala angle periptscha ciden. Ham bojd o cile
phenen, hot o Roma soraleder sar dschi akan, iste pumare
politischi keriptscha ando ajgeni va len. Mit o identitetakero
hohajipe, taj oda dschando hi, na arakerel tut angli
diskriminacija taj te na anglo prikastariptscha.
Schukar genipe kivaninen tumenge
tumare dschene andar dROMa |