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d|ROM|a 22/09
ROMANI POLITIKA, KULTURA, TSCHIB

Sommer | Linaj 2009

EDITORIAL

Liebe Leserinnen und Leser,

Liebe Leserinnen und Leser, grob gezeichnete und oft falsche Bilder von den Roma gibt es genug. Selten findet man eine differenzierte Außensicht - zumal wenn sie so einprägsam formuliert ist wie die von Dimitré Dinev. In diesem Heft bringen wir den ersten Teil des Interviews, das Michael Teichmann mit dem österreichischen Schriftsteller mit bulgarischen Wurzeln geführt hat. Dinev recherchiert zur Zeit für ein neues Projekt zu bettelnden Romakindern (darüber mehr im zweiten Teil des Gesprächs im nächsten dROMa). Die Initiative THARA unter der Ägide der Volkshilfe hat ein in Österreich einzigartiges Projekt auf die Beine gestellt: THARA Romnija/Roma in Transition ist eine arbeitsmarktpolitische Maßnahme alleine für Roma, die Orientierung in der Arbeitswelt und (ethnische) Identität nicht als getrennte, sondern voneinander abhängige Felder begreift. Lesen Sie dazu den Gastbeitrag von Lydia Anstiss auf Seite 11. Den Stand der Forschung zum nationalsozialistischen Massenmord an den Roma in Osteuropa gibt ein kürzlich erschienener Sammelband wieder, den Michael Wogg für Sie gelesen hat. Der Band liefert einige neue Antworten zu diesem traurigen und über weite Strecken immer noch verschwiegenen Kapitel der europäischen Geschichte. Schließlich zwei Buchbesprechungen von Roman Urbaner: "Skurrile und nicht selten rakitrunkene Begegnungen und Begebenheiten", erlebt und aufgezeichnet vom Londoner Popjournalisten Gaith Cartwright, und die "flüssig geschriebene" Familiengeschichte der jungen Sinti-Sängerin Dotschy Reinhardt. Reinhardt: "Wir jungen Sinti sind seit dem Frühmittelalter die erste Generation meines Volkes auf deutschem Boden, die frei leben kann."

Viel Vergnügen beim Lesen!
Ihr Team von dROMa

Kedveschne genaschkiji taj genaschtscha,

sorale cajchnim taj buvar hamischane kipi le Romendar dosta del. Na butvar laken asaj diferencirti aundikiptscha – taj te le afka vodschikan formulirim hi sar odola le Dimitré Dinevistar. Ande ada ardipe anas amen o erschti falato le vakeripestar, savo o Michael Teichmann le Austritike pisimaschiha Bulgaritike vurclinenca kertscha. O Dinev akan jeke projektoske rescherschirinel uso Romengere fatschuvtscha, save kudulinen (pedar oda buteder ando dujto falato le vakeripestar andi arti dROMa).
I inicijativa THARA telal o va la Volkshilfejatar andi Austrija jekoschno projekto upro pre terdschartscha: THARA Romnija/Roma andi transicijona hi jek butschakero foroskero politikano koja korkore le Romenge, o orijentirinipe ando butschakero them taj (etnitiki) identiteta na ojs uladi, ham ojs jek la kijatar tel hejngimi mesuja sikal. Genen use o pisintschago la Lydia Anstissatar upri rik 11.
O terdschojipe le forschinipestar uso nacijonalsocijalistischi murdaripe upro Roma andi ostitiki Europa del jek erscht na dur ari ali khetan kedimi kenva papal, savi o Michael Wogg tumenge gentscha. I kenva anel neve palvakeriptscha uso brigaschno taj pedar duge droma meg mindig na phukado kapitel la europitika historijatar.
Taj akan meg duj kenvakere angle terdschariptscha le Roman Urbaneristar: "Skurili taj butvar raki pijarde talaliniptscha", terdschivtscha taj upre lija o englitiko pop reporteri Gaith Cartwright, taj i "pajardi pisimi" familijakeri historija la terna Sinti-dschilaschkijatar Dortschy Reinhardt. Reinhardt: "Amen terne Sinti sajt o terno maschkarutno phuripe i erschti generacijona mre flogostar upri nimtschki phuv sam, save naphandle schaj dschin."

But voja uso genipe!
Tumare dschene andar dROMa

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