Roma-Butschu: Kirtag in Kulturhaus Unterwart

April 20th, 2026  |  Published in Musik, Veranstaltungen & Ausstellungen

Butschu 2025Roma Butschu Tenuerbate: Suboton, 6to juni 2026, 19:00 orenge o tradicijoneli Roma Butschu sar sako bersch Tenu­­erbate ando kultu­­ra­­ker kher (Marien­­platz 5) tel liker­­do ol. O Roma Butschu hi jek mula­­tin­­­tscha­go le kultu­­­ren­dar le flo­gos­­­kere grup­nen­­­dar, kaj pa­sche o Roma kinstler­tscha, Roma­no Glauso, Romano Rath taj i Leon Berger Band, i ungriki terni banda Szélfor­gó­­kund taj i horvacki tam­buriza Vlahija pu­maro dscha­nipe sikav­na. Imar sajt o bersch 1991 pumen adaj resto taj khetan mu­la­tim ol – Roma taj gadsche. Adaj dschal vasch kul­tu­reli diver­siteta, le khe­tano khe­tani­peha le min­den­felitike flo­gos­kere grup­nendar.

Am Samstag, 6. Juni, 2026, 19:00 Uhr, wird wie jedes Jahr der tra­di­tio­nel­le Roma-Butschu, also der Kirtag, in Unterwart in Kul­tur­haus (Marien­platz 5) über die Bühne gehen. Der Roma-Butschu – Roma-Kirtag ist ein Fest der Kulturen und Volks­gruppen im Burgen­land. Seit dem Jahr 1991 trifft man sich und feiert gemein­sam – Roma und Nicht-Roma. Es geht um kultu­relle Diver­sität, um das Mit­einander der ver­schie­denen Volks­gruppen. Im Mittel­punkt steht dabei jedes Jahr die Musik. Neben den Ober­warter Roma-Bands „Romano Rath“ und „Leon Berger Band“ prä­sen­tiert heuer auch die slowe­nische Band Romano Glauso ihr Können. Weiters stehen musika­lische Dar­bietun­gen der ungari­schen Nach­wuchs­volks­musik­gruppe Szélfor­gókund und die Tam­bu­rizza Vlahija auf dem Programm.

Programm/Programo:

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Romani Ora (13.4., 14.4., 15.4. & 16.4.2026)

April 17th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 13.4.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen von Tina Nardai präsen­tiert. Neben der meisten und viel­fältigs­ten Roma-Musik hören Sie auch die Volk­gruppen­nach­richten in Deutsch und Burgen­land-Romani.


Anhören: →Sendung vom 14.4.2026 (mp3)

Zum Thema „Sprache. Stimme. Stärke“ fand im Offenen Haus Oberwart eine Tagung zum Inter­natio­nalen Roma-Tag statt. Die Roma-Volks­hoch­schule gab jungen Men­schen aus den burgen­ländi­schen Volks­gruppen die Möglich­keit, sich Gehör und Sicht­barkeit zu ver­schaffen. Mehr darüber im neuen Tages­thema der „Romani Ora“ mit Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 15.4.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“, die Ihnen von Susanne Horvath präsen­tiert wird, hören Sie mehr über eine Ver­anstal­tung zum Inter­nationalen Roma-Tag, die zum Thema „Hass im Netz“ im öster­reichi­schen Par­lament ab­gehalten wurde.


Anhören: →Sendung vom 16.4.2026 (mp3)

Das Buch „Das Lager Lackenbach“ von Dr. Herbert Brettl wurde im Lacken­bacher Ge­meinde­saal präsentiert. In der aktu­ellen „Romani Ora“ er­fahren Sie mehr über diesen infor­mativen und auch sehr emotio­nalen Abend. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.

Buchpräsentation: Das Lager Lackenbach

April 14th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Radijo/TV Erba (Tschibtscha), Wissenschaft

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 13.4.2026 | 6:25 min

Herbert Brettl: O logeri Lackenbach

O lek bareder logeri le Romenge ando naci­jonal­socija­slis­tischi nimtschko rajipe ando novem­beri 1940 ande Lacken­bach kerdo ulo. Oda dinin­tscha la mujsi­nipes­kera butjkake taj te la depor­taci­jake ando minden­felitike loger­tscha. I kenva basi­rinel upre but rescher­tscha ande nacijo­nali taj inter­nacijo­nali archiv­tscha taj biblijo­tek­tscha. Oda upre sikal histo­rischi ande dikip­tscha taj i siste­matischi mujsini­peskeri buti, i dis­krimina­cija paloda le prik dschivde dsche­nendar pal 1945 sar o ent­vikli­nipe la palgon­doli­pes­kera taj gondo­lipes­kera kul­turatar dschi adi.

Das größte Anhalte- und Zwangsarbeitslager für Romnja und Roma im natio­nal­sozialis­ti­schen Deutschen Reich wurde im Novem­ber 1940 im bur­gen­ländi­schen Lacken­bach errich­tet. Es diente der Zwangs­arbeit und war zugleich Aus­gangs­punkt für Depor­tationen in Kon­zentra­tions- und Ver­nichtungs­lager. Das Buch basiert auf um­fassen­den Recher­chen in natio­nalen und inter­natio­nalen Archiven und Biblio­theken. Es beleuch­tet histo­rische Wahr­nehmun­gen und Ver­antwort­lich­keiten, den syste­mati­schen Nutzen der Zwangs­arbeit, die fort­gesetzte Dis­kriminie­rung der Über­lebenden nach 1945 sowie die Ent­wicklung der Erin­nerungs- und Gedenk­kultur bis heute.

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Romani Ora (3.4., 7.4., 8.4., 9.4. & 10.4.2026)

April 11th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 3.4.2026 (mp3)

Die Freitagsausgabe der „Romani Ora“ versorgt Sie wieder mit den Ver­anstal­tungs­hin­weisen/ Mula­tin­tschage, der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik und einem Beitrag zum Thema „Osterpinzen backen“. Dazu prä­sen­tiert Ihnen Susanne Horvath ein Romanes-Rezept für ein Oster­lämmchen. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 7.4.2026 (mp3)

In dieser „Romani Ora“ hören Sie anlässlich des Welt-Autismus-Tags, der all­jähr­lich Anfang April be­gangen wird, ein Interview mit Heidelinde Haller. Sie hat in Wiesfleck ein Zentrum für Neuro­divergenz ge­gründet. Dazu ver­sorgen wir Sie mit aus­gewählter Volks­gruppen­musik. Durch die Sendung be­gleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 8.4.2026 (mp3)

In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ dreht sich alles um den Inter­natio­nalen Roma-Tag – dazu hören Sie wie immer die schönste Roma-Musik. Durch die Sen­dung führt Sie dies­mal wieder Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 9.4.2026 (mp3)

Paul Wagner ist einer der jüngster Augenoptikermeister im Land. Außer­dem ist er Meister als Kontakt­linsen­optiker und Hör­geräte­akusti­ker; und das mit gerade mal 23 Jahren. Im Tages­thema dieser „Romani Ora“ er­wartet Sie ein Interview mit dem Süd­burgenländer. Die Sen­dung wird Ihnen prä­sen­tiert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 10.4.2026 (mp3)

Die „Romani Ora“ mit Susanne Horvath: Im Tagesthema steht diesml ein Inter­view mit Helmut Petutschnig von der Film­pro­duk­tions­firma ARTKICKS auf dem Pro­gramm. Außer­dem haben wir Ver­anstal­tungs­hin­weise für Sie vor­bereitet.

Opre Roma! – Internationaler Roma-Tag 2026

April 8th, 2026  |  Published in Musik

Gelem, gelem (2019)
Ida Kelarová & Čhavorenge & Tschechische Philharmonie (Česká filharmonie)

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Trailer „Brazilok“ (2017)

April 7th, 2026  |  Published in Film & Theater, Sport

Spielfilm, 92 Min., Ungarn 2017
Regie: Csaba M. Kiss, Gábor Rohonyi

„Brazilok“ ist eine ungarische Komödie, die die Geschichte einer kleinen Dorf-Fußball­mann­schaft erzählt, die aus Roma-Spielern besteht und un­erwar­tet zur Teil­nahme an einem inter­natio­nalen Turnier in Brasilien ein­geladen wird. Mit Humor und einer Reihe unterhaltsamer Missverständnisse beleuchtet der Film Themen wie Identität, Würde, Gemeinschaft und Hoffnungen. Die Geschichte entfaltet sich zwar als unbeschwerte Komödie mit satirischen Elementen, ist aber zugleich zutiefst herzerwärmend und vermittelt letztlich eine positive Botschaft über Inklusion, Solidarität und die Kraft der Gemeinschaft.

(Text: Opre Roma Month)

Europarat: „Opre Roma!“-Monat feiert Roma

April 6th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Veranstaltungen & Ausstellungen

Logo des "Opre Roma! Month 2026" des EuroparatsIm Palais de l’Europe in Straßburg wurde am 1. April der „Opre Roma!“-Monat eröffnet. Der Europa­rat wid­met den Mo­nat April einer euro­pa­wei­ten Ver­anstal­tungs­reihe, die auf Kultur und die Rechte der Roma und Tra­vel­ler auf­merk­sam macht.

Der „Opre Roma Month“ des Europa­rats ist eine Initia­tive, die darauf ab­zielt, „den Beitrag der Sprache, Kultur und Geschichte der Roma zum euro­päi­schen Erbe und kultu­rellen Reichtum zu wür­digen“ und gleich­zeitig auf fort­beste­hende Dis­kriminie­rung auf­merk­sam zu machen. Von 1. bis 30. April 2026 bündeln zahl­reiche Institu­tionen europa­weit Ver­anstal­tungen, Aus­stel­lun­gen und Bildungs­pro­jekte.

Der Europarat eröffnete den Roma-Aktionsmonat mit der Ausstellung „Holocaust der Seele“ des tsche­chischen Roma-Künstlers Zdeněk Daniel. Die Ver­anstal­tung wurde be­gleitet von einem Auftritt der Roma-Band Djiben (Tzigane céleste) und einen offi­ziellen Empfang. Die Eröff­nung des Roma-Monats fand im Rahmen der 50. Sitzung des Kon­gresses der Gemeinden und Regionen statt.

Die Veranstaltungen (hier finden Sie die Programm-Über­sicht) reichen von Podiums­dis­kus­sionen und Film­vor­führun­gen bis hin zu Konzerten und Work­shops. Beson­ders im Fokus stehen dabei Stimmen von Roma selbst, die ihre Per­spektiven ein­bringen und so zu einer differen­zierteren öffent­lichen Wahr­nehmung bei­tragen. Mit den Ver­anstaltun­gen be­­zweckt der Europarat laut eige­nen Angaben:

  • das Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit in allen Mitglied­staaten für die Belange der Roma und Traveller zu schärfen;
  • eine Dynamik zu schaffen und diese zu nutzen, um strate­gische Partner­schaften zu initi­ieren und neu zu beleben, die zur Inklu­sion der Roma und Traveller bei­tragen;
  • die Sichtbarkeit des Themas zu erhöhen und das Bewusst­sein für die Belange der Roma und Tra­veller bei der Ständi­gen Ver­tretungen beim Europa­rat zu schärfen;
  • die Sichtbarkeit des Sektors und der zwischenstaat­lichen Ein­richtung ADI-ROM inner­halb des Europa­rates zu erhöhen;
  • Geschichte, Sprache und Kultur als wirksame Instrumente zu fördern, um Wissen zu teilen, Anti­ziganis­mus zu be­kämpfen und Stolz und Iden­tität zu stärken.”

Koordiniert wird die Initiative durch das Roma-Expertengremium des Europarats ADI-ROM in Kooperation mit zahl­reichen Partner-Institu­tio­nen und -Orga­nisatio­nen, auf euro­päischer Ebene ebenso wie in meh­reren Mitglied­staaten. Ein beson­derer Zu­sammen­hang besteht mit der „EU Roma Week“, die vom 20. bis 23. April in Brüssel und Straßburg statt­finden wird. Die Ver­anstal­tun­gen der Roma-Woche der Euro­päi­schen Union sind zu­gleich Bestand­teil des „Opre Roma!“-Monats 2026.

Kernstück des Roma-Monats ist der Inter­natio­nale Roma-Tag am 8. April, der an den ersten Weltkon­gress der Roma 1971 erinnert und als zentra­les Datum der Roma-Bürger­rechts­bewe­gung gilt. Read the rest of this entry »

Romai Ora (27.3., 30.3., 31.3., 1.4. & 2.4.2026)

April 3rd, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 27.3.2026 (mp3)

Im Tages­thema der Freitagsausgabe erfah­ren Sie mehr über die „Flur­reinigung in Oberwart“ und in den Ver­anstal­tungs­hin­wei­sen/ Mu­latin­tschage haben wir in­teres­sante Aus­geh­tipps für Sie ge­sammelt. Durch die Sendung führt Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 30.3.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA wird Ihnen von Tina Nardai prä­sen­tiert. Neben der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik hören Sie in dieser Sen­dung auch die Volks­gruppen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 31.3.2026 (mp3)

Jugend und Politik in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung“ war das Motto der dies­jähri­gen Fach­tagung der Ar­beits­gruppe RE.F.U.G.I.U.S., die im OHO in Oberwart statt­fand. Durch die Sen­dung be­gleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 1.4.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie mehr über das tra­ditio­nelle „Stinatzer Eier­kratzen“ und die zwei­spra­chigen Volks­gruppen­nach­rich­ten hören Sie eben­falls. Am Mikro­fon erwar­tet Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 2.4.2026 (mp3)

Der Gründonnerstag in der „Romani Ora“ beschäf­tigt sich im Tages­thema mit dem „Ratschenbau“: Franz Tattyrek gibt dieses tra­ditio­nelle Wissen und Können in Work­shops an Kinder weiter. Radio MORA hat den Ratschen- und Krippen­bau­meister ge­troffen.

O projekto „Mri Buti – Meine Arbeit“ (2003–2008)

April 1st, 2026  |  Published in Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 31.3.2026 | 6:46 min

Erba: O projekto la Cari­tasatar „Mri Buti“

O projekto „Mri Buti – Meine Arbeit“ sina jek projekto la Cari­tasatar, savakero cil sina Romen Erbatar, saven na buti sina min­den­feli­tiki buti odoj te kerel. I butjakeri cajt sina jefkar vaj dujvar ando kurko, vaj tschak poar ori. Afka schaj uso socija­lakero vaj but­jakero pomo­schago eklik loj use rodim schaj ulo. „Mri buti“ jek second hand shop kertscha, kaj te gaden­gero service taj veschen­geri buti aunbitim ulo. O projekto ando bersch 2003 kes­dintscha, taj iste pal poar berscha i buti ande ter­dschardi uli, kaj o pomo­schagos­kere loj na buter use dim ulo.

Das Projekt „Mri Buti – Meine Arbeit“ war ein Projekt der Caritas, das zum Ziel hatte, arbeits­lose Rom_nja im Raum Oberwart eine flexible Be­schäfti­gung zu er­mög­lichen. Der Be­schäf­tigungs­zeitraum war tage­weise oder auch nur stunden­weise im maxi­malen Ausmaß einer gering­fügigen Be­schäf­tigung als Zu­verdienst zum Arbeits­losen­bezug oder der Sozial­hilfe. „Mri Buti“ führte einen Second­hand-Laden und bot dazu einen Wäsche­service und Wald­arbeiten an. Das Projekt startete im Mai 2003 und musste nach einigen sehr erfolg­rei­chen Jahren ein­gestellt werden, da die Förder­gelder teil­weise gestri­chen wurden. (Video: Archiv­material)

(Beitrag: TV Erba)

Arbeit mit Armutsbetroffenen in Salzburg (2024)

März 31st, 2026  |  Published in Interview, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte

Zentralquartett – Menschenrechte hier und jetzt (Vol. 20)
FS1 – Freies Fernsehen Salzburg (23.6.2024)

Die Salzburger Sozialarbeiterin Alina Kugler berichtet über ihre Arbeit mit Armuts­betrof­fe­nen und schil­dert im Gespräch mit Uschi Liebing und Bernhard Jenny, wie Aus­gren­zung und Dis­krimi­nie­rung insbesondere von Roma (Not­reis­ende und Roma-Ge­flüch­tete aus der Ukraine) in Salzburg aus­sieht. Aufgezeichnet am 17. Juni 2024.

Die Diskussion wurde auch als Radiosendung und Podcast veröffentlicht (Radiofabrik – das Freie Radio in Salzburg, CC BY-NC-ND 4.0).

(Sendung: Zentralquartett/FS1)

Romani Ora (23., 24., 25. und 26.3.2026)

März 30th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 23.3.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag auf Radio MORA bietet Ihnen Roma-Musik aus allen Genres und infor­mative Volks­gruppen­nach­richten aus dem In- und Ausland. Durch die Sen­dung begleitet Sie Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 24.3.2026 (mp3)

Die Dienstagsausgabe der „Romani Ora“ wird Ihnen präsentiert von Susanne Horvath. Im Tages­thema berichtet Tina Nardai vom Tag der offenen Tür der Schule für all­ge­meine Kranken- und Pflege­berufe in Oberwart.


Anhören: →Sendung vom 25.3.2026 (mp3)

Der Spatenstich zur Renaturierung des Wehoferbaches in Oberwart ist das neue Tages­thema der „Romani Ora“ auf Radio MORA. Dazu er­halten Sie in­teres­sante Volks­gruppen­news in Deutsch und Burgenland-Romani. Die Sen­dung mode­riert Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 26.3.2026 (mp3)

Der „Mystery-Box-Verkauf“ tourte auch in Oberwart. Radio MORA war bei diesem Ver­kaufs­erleb­nis dabei. Mehr darüber hören Sie im Tages­thema dieser Sen­dung.

„Sehnsucht nach meiner Stimme“

März 30th, 2026  |  Published in Literatur & Bücher

"Sehnsucht nach meiner Stimme" - Lyrik-Broschüre des Rom e.V. in DeutschlandRom e.V. präsentiert Lyrik-Broschüre

Unsere Kolleginnen und Kollegen vom Rom e.V. in Köln haben aus Texten, die im Rahmen ihres Deutsch- und Alpha­be­tisie­rungs­kurses ent­stan­den, eine kleine drei­sprachige Bro­schüre mit Gedichten er­stellt, die nun vor­ge­stellt wurde:

Sehr stolz präsentieren wir unsere neue Bro­schüre „Sehn­sucht nach mei­ner Stimme – Roma-Poesie“: Teil­neh­mer:in­nen unse­res Deutsch- und Alpha­beti­sie­rungs­kurses mit unter­schied­lichen Kennt­nissen der deut­schen Sprache haben nie­der­ge­schrie­ben, was ihr Herz be­wegt, ihre Sor­gen und Ängste, ihre Hoff­nungen, ihre Wünsche. Diese Poesie ist in Köpfen und Herzen ent­stan­den, in denen ver­schie­dene Sprachen und Zu­ge­hö­rig­keiten aktiv sind. Sie ent­springt direk­ter Lebens­erfah­rung und ver­zichtet durch die Ver­dichtung der Sprache auf Neben­sächli­ches. Ihre Poesie ist Trost für die Seele!

Nach einem öffentlichen Vortrag im Mai 2025 liegen nun die Gedichte auch in Form einer Bros­chüre vor, die mit freund­li­cher Unter­stützung der Stadt Köln (Kom­muna­les Integra­tions­zentrum) erstellt wer­den konnte.

Hier finden Sie die Online-Fassung der Broschüre.

(Zitierter Text: Rom e. V.)

Facts & Figures (580)

März 26th, 2026  |  Published in Facts & Figures, Rassismus & Menschenrechte

41 % der deutschen Polizisten stim­men der Aus­sa­ge „Ich hät­te ein Pro­blem da­mit, wenn sich Sinti und Roma in mei­ner Ge­gend auf­hal­ten“ ganz od. teil­weise zu.

(Quelle/pdf)

Romani Ora (18.3., 19.3. und 20.3.2026)

März 23rd, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 18.3.2026 (mp3)

Die ID Austria ist nicht mehr aus den Behörden­gängen weg­zu­denken. Doch viele Men­schen stehen ihr skeptisch gegen­über. In der „Romani Ora“ hören Sie mehr darüber. Die Sen­dung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 19.3.2026 (mp3)

Im Tagesthema dieser „Romani Ora“ berichtet Susanne Horvath von der Vor­sitzen­den­kon­ferenz der öster­rei­chi­schen autocht­honen Volks­gruppen. Dazu erwar­tet Sie auch eine weitere Aus­gabe der Rubrik „Mri his­torija – sar agun sina taj akane hi“. Durch das Pro­gramm führt Sie wie gewohnt Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 20.3.2026 (mp3)

Im neuen Tagesthema nehmen wir Sie mit zur „Signal 112 – der „Blaulicht­messe“, die zum dritten Mal in Oberwart ab­ge­halten wurde. Außer­dem versor­gen wir Sie mit den ab­wechs­lungs­reichs­ten Ver­anstal­tungs­hin­weisen der Region.

Facts & Figures (579)

März 19th, 2026  |  Published in Facts & Figures

Seit April 2016 findet im Euro­pä­i­schen Par­la­ment all­jähr­lich die EU Roma Week, eine mehr­tä­gi­ge Ver­an­stal­tungs­rei­he über Roma, statt.

(Quelle)

Romani Ora (12., 13., 16. und 17.3.2026)

März 17th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 12.3.2026 (mp3)

Die Sintizza Christine Tweraser ist leidenschaft­liche Hobby-Lyrikerin. In ihren Gedichten ver­arbei­tet Sie ihre krea­tive Ader. Sie war zu Gast im „Radio MORA“-Studio und hat in der „Romani Ora“ über ihre Frei­zeit­be­schäf­ti­gung berichtet. Durch die Sen­dung führt Sie Susanne Horvath.


Anhören: →Sendung vom 13.3.2026 (mp3)

Neben den Veranstaltungshinweisen/Mulatin­tschage und der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik hören Sie im Tages­thema der „Romani Ora“ eine Zu­sammen­fas­sung der Ver­anstal­tung „home fatale“, die im OHO anläss­lich des Welt­frauen­tages ab­gehal­ten wurde. Die Sendung wird mode­riert von Tina Nardai.


Anhören: →Sendung vom 16.3.2026 (mp3)

Neben den zweisprachigen Volksgruppennachrichten, die Ihnen Susanne Horvath und Josef Schmidt prä­sentie­ren, hören Sie im „Romani Ora“-Musik­montag die viel­fäl­tigste Roma-Musik.


Anhören: →Sendung vom 17.3.2026 (mp3)

Der Runde Tisch des Projekts „O drom andi cukunft“ fand diesmal unter dem Motto „Beruf­liche Zukunft junger Men­schen zwischen Wunsch und Wirk­lich­keit“ statt. Radio MORA berich­tet darüber im Tages­thema der „Romani Ora“.

Broschüre „Versäumte Erinnerung?“ vorgestellt

März 14th, 2026  |  Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher

Deckblatt der Broschüre "Versäumte Erinnerung" (Intitaitive Antifaschistisches Gedenken)Initiative Antifaschistisches Gedenken prä­sen­tiert ihre Bro­schüre: „Ver­säumte Er­inne­rung? Rechts­extre­mer Bom­ben­terror 1993–1996“

→Download (pdf)

Die Initiative Antifaschistisches Gedenken arbeitet zum rechts­extre­men Bomben­terror der 90er Jahren, der in erster Linie gegen Minder­heiten­an­ge­hörige, von Rassismus Be­trof­fene und ihre Unter­stützer*in­nen gerich­tet war. 25 Brief­bomben wurden zwi­schen 1993 und 1996 versendet, drei Rohr­bomben wurden gelegt. Vier Men­schen wurden ermordet, 15 Per­sonen – teils schwer – verletzt.

Seit Entstehung der Initiative im Jahr 2023 setzt sie sich mit der (fehlenden) Erinne­rung an den rechts­extre­men Bombenterror der Neun­ziger­jahre in Österreich aus­einander und damit, warum dieses Thema gesell­schaftlich quasi nicht ver­handelt wird. Sie hat sich mit dem Ziel ge­gründet, einen Beitrag zu den Be­mühun­gen zu leisten, diese Lücke im öster­reichi­schen Bewusst­sein zu schließen.

Unter der Leitfrage „Wie kann und soll eine antifaschistische und solida­rische Gedenk­praxis aus­sehen?“ hat die Initiative Anti­faschis­tisches Gedenken in den letzten zwei Jahren mit Betrof­fenen, (Min­der­heiten-)An­gehö­rigen, Wis­sen­schaft­ler*in­nen und Akti­vist*in­nen gespro­chen und dis­kutiert. Ein erstes Ergebnis dieser Arbeit hat sie nun in der von ihr heraus­ge­gebe­nen Broschüre „Versäumte Erinne­rung?“ prä­sentiert.

Die Neuerscheinung wurde am 5. März in den Räumlichkeiten des Klubs Sloweni­scher Stu­dent*in­nen in Wien vor­gestellt – unter anderem mit einer Lesung und einem Ge­spräch von und mit Manuela Horvath, Leiterin der Roma-Pastoral in Oberwart und Organi­satorin der jähr­lichen Gedenk­ver­anstal­tung an das Bomben-Attentat im Jahr 1995, bei dem vier Roma (Erwin Horvath, Karl Horvath, Peter Sarközi und Josef Simon) ermordet wurden. Es werden wei­tere Termine folgen, unter ande­rem im April in Oberwart.

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Berufliche Zukunft junger Menschen

März 13th, 2026  |  Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)

Radijo ErbaRadijo Erba & TV Erba

Tschibtscha | 12.3.2026 | 6:46 min

Butjakeri cukunft terne manuschendar maschkar vintschinipe taj tschatschipe

Saj uscharipe le terne manschen ande lengeri butjakeri cukunft hi, taj sar le ande aja but­jakeri rejali­teta prik be­schardi schaj ol? Mindig buteder terne angle asaj phu­tscha­jip­tscha ande o but­jakero foro terdschon. Falime per­spek­tiv­tscha schaj o dschi­vipes­kero drom parul. Vaschoda sorale nec­verktscha pekan, godschi­kane aun­bitinip­tscha taj latsche partner­tscha, save le ternenge pomo­schipe den, kaj soraha ando but­jakero foro schaj kesdinen. Ada taj aver koji uso kari­kano stolo upro podijum dis­kutirim te ol.

Treffen am Runden Tisch: Berufliche Zukunft junger Menschen zwi­schen Wunsch und Wirk­lich­keit – Welche Erwar­tungen haben junge Men­schen an ihre beruf­li­che Zu­kunft und wie lassen sich diese mit der Realität der Arbeits­welt in Ein­klang bringen? Immer mehr Jugend­liche stehen vor vielen Hürden beim Einstieg in die Arbeits­welt. Fehlende Per­spek­tiven können den weiteren Lebens­weg stark be­ein­flus­sen. Deswegen braucht es starke Netz­werke, gezielte An­gebote und enga­gierte Part­ner:in­nen, die Jugend­liche dabei unter­stützen, gestärkt in den Arbeits­markt zu starten. Dies und Weite­res wird beim „Runden Tisch“ am Podium diskutiert. Das Projekt O DROM ANDI CUKUNFT von Trendwerk Burgen­land in Oberwart bietet ein nieder­schwel­li­ges Bera­tungs- und Quali­fizie­rungs­angebot für arbeits­markt­ferne Roma und Romnja. Read the rest of this entry »

Zehn Jahre ohne Rudolf Sarközi

März 12th, 2026  |  Published in Ehrungen & Nachrufe

Ein Vermächtnis des Dialogs und der Anerkennung

Auf den Tag genau vor zehn Jahren verstarb der langjährige Roma-Aktivist Rudolf Sarközi, eine der zentralen Persön­lich­keiten der öster­reichi­schen Roma-Min­derheit. Als Obmann des Kultur­vereins öster­reichi­scher Roma (Web­site) prägte er über Jahr­zehnte hinweg maß­geblich die gesell­schaftliche und poli­tische An­erken­nung der Roma in Österreich.

Rudolf Sarközi, von Freunden und Wegbegleitern „Rudi“ genannt, setzte sich unermüd­lich für Gleich­berech­tigung, Sicht­barkeit und Dialog ein. Sein Engage­ment reichte weit über die eigene Com­munity hinaus: Er war ein Brücken­bauer zwischen Minder­heiten, Politik und Mehr­heits­gesell­schaft und galt als wichtige Stimme für Ver­ständi­gung und gegen­seitigen Respekt. Mit seinem Wirken leistete Sarközi einen ent­schei­denden Beitrag zur An­erken­nung der Roma als Volks­gruppe in Österreich. Sein Einsatz für kultu­relle Selbst­bestim­mung, historische Aufarbeitung und gesell­schaft­liche Teilhabe wirkt bis heute nach und bleibt ein wichtiger Bezugs­punkt für nach­folgende Genera­tionen von Aktivis­tinnen und Akti­visten.

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Romani Ora (5., 6., 9., 10. und 11.3.2026)

März 12th, 2026  |  Published in Radijo Romani Ora

Romani Ora auf Radio MORA Anhören: →Sendung vom 5.3.2026 (mp3)

Mit den steigenden Temperaturen steigt auch die Lust aufs Fahr­rad­fahren. In der „Romani Ora“ be­kom­men Sie Tipps rund um die Frühjahrs­wartung für ihr Rad von „Peters Fahr­rad­werkstatt“ in Oberwart. Außer­dem erwartet Sie eine weitere Aus­gabe von „Mri his­torija“.


Anhören: →Sendung vom 6.3.2026 (mp3)

In dieser Freitagsausgabe der „Romani Ora“ erhalten Sie neben den Verastal­tungs­hinwei­sen/ Mula­tintscha­ge auch einen neuen Tages­beitrag: Zum Thema „Baby­loni­sche Sprach­ver­wirrung“ (mehr hier) haben wir diesmal die Autorin­nen Gitta Stagl und Eva Ribarits im Gespräch. Sie widmen sich auch der Kate­gorie „Mehr­spra­chiges Burgenland“.


Anhören: →Sendung vom 9.3.2026 (mp3)

Der „Romani Ora“-Musikmontag wird Ihnen wie gewohnt von Tina Nardai präsentiert. Neben der ab­wechs­lungs­reichs­ten Roma-Musik hören Sie in dieser Sendung auch die zwei­sprachigen Volks­gruppen­nach­richten.


Anhören: →Sendung vom 10.3.2026 (mp3)

Diese Woche wird auch in der „Romani Ora“ der Weltfrauentag zelebriert. Im Tages­beitrag dieser Sendung er­fahren Sie mehr über das Projekt “Rosen gegen Gewalt”, das im Ober­warter Stadt­garten ab­ge­halten wurde.


Anhören: →Sendung vom 11.3.2026 (mp3)

Wishes for our sisters worldwide“ ist eine Ausstellung, die nlässlich des Weltfrauentags im OHO in Oberwart instal­liert wurde; mehr Infos dazu gibt es im Tages­beitrag der „Romani Ora“. Dazu prä­sentie­ren Ihnen Susanne Horvath und Josef Schmidt die Volks­gruppen­nachrichten.