Facts & Figures (601)
Oktober 19th, 2026 | Published in Facts & Figures, Politik, Recht & Gericht
(Quelle)
Oktober 19th, 2026 | Published in Facts & Figures, Politik, Recht & Gericht
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Oktober 17th, 2026 | Published in Radijo Romani Ora
Sendung vom 13.10.2026 (→Radio MORA)
Im Studiogespräch auf Radio MORA berichtet Margit Poandl von den Burgenländischen Volkshochschulen über die „Zweite Chance“ – das Nachholen von Schulabschlüssen – sowie über die „LernBar“ als kostenloses Bildungsangebot der VHS. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Die SPÖ Oberwart lud unter dem Motto „Sturm küsst Maroni“ in den Stadtgarten ein. Bei Maroni, Sturm und einem bunten Kinderprogramm standen das Miteinander, der Austausch mit der Bevölkerung und die Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen im Mittelpunkt.
In dieser „Romani Ora“ geht es um die Aufarbeitung des rechtsextremen Briefbomben- und Bombenterrors in Österreich zwischen 1993 und 1996 und die Publikation „Versäumte Erinnerung“ der Antifaschistischen Gedenkinitiative. Im Mittelpunkt stehen die Perspektiven der Betroffenen und Angehörigen der vier Roma, die beim Attentat in Oberwart 1995 ermordet wurden, sowie die Frage, wie gesellschaftliche und politische Entwicklungen rechtsextreme Gewalt begünstigen können. Durch die Sendung führt Susanne Horvath.
Musik, Geschichten und Kultur im Einklang: Am 22. Oktober lädt der R&B Verein Wien zu „Gipsy Swing meets Wienerlied“. Mit dabei sind hochkarätige Musiker und Autor Markus Josl mit einer Lesung. Was diesen kostenlosen Kulturabend besonders macht, hören Sie im im Tagesthema der „Romani Ora“. | Andi adiveseskero ardijipe andi „Romani Ora“, schunen pedar jek khetanperipe savo ando 22. oktoberi hi. Telal o Anav „Gipsy Swing meets Wienerlied“ akarol o Sinti Farajn Newo Ziro.
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Oktober 14th, 2026 | Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Romani, Wissenschaft
Khetanbutschalinipe sar le meg na dija: Nevi biblijoteka le flogoskere grupnendar Erbate
Le priksidlinipeha ando flogoskero grupnengero kher, te o literaturakere- taj medijengere kontingentscha le flogoskere grupnengere farajntschendar jek nevo kheripe lakle. Valami 9.000 tematscha la ungrika, horvacka taj Romengera-flogoskera grupnatar akan andi khetani biblijoteke khere hi. Afka o fundamento la „Biblijotekake ando Kher le flogoskere grupnendar Burgenland“ kerdo hi.
I khetani biblijoteka ojs „dokumentacijonakero- taj informacijakero centrum la literaturake taj le medijenge pedar o flogoskere grupn ando Burgenland hajol pe“. Ando kontingentscha historischi taj adiveseskeri literatura, fochiskere publikaciji, duj tschibtschakere tschavengere kenvi, sikajipeskere kenvi, CDs taj DVDs taj te farajniskere publikaciji ando trin flogoskere grupnengere tschibtscha taj te ando nimtschko del, taj te papruschengere neviptscha upre paschlon.
Ojs schpecijali biblijoteka pradime karateriha, irinel pe i biblijoteka use mindenfelitike ciliskere grupn: Dschene le trin flogoskere grupnendar, dschene, saven interesi upre flogoskere grupnengere tematscha hi taj igen barikano uso tschave taj terne, kaj lengere tschibtschakere siklipeske pomoschim te ol. Pasche, o dipe la flogoskera grupnengera biblijotekatar te use visenschoftlichi khetaniptscha pe irinel, regijonali taj te internacijonali. Read the rest of this entry »
Oktober 13th, 2026 | Published in Radijo Romani Ora
Sendung vom 8.10.2026 (→Radio MORA)
In dieser „Romani Ora“ hören Sie mehr über einen neu angebotenen Romanes-Sprachkurs, den der Verein Roma-Service ins Leben gerufen hat. Geleitet wird dieser Kurs von niemand Geringerem als Professor Dieter Halwachs. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ erwartet Sie ein Beitrag über den Besuch der Expertenkommission des Europarats (Beratender Ausschuss zum Rahmenübereinkommen zum Schutz nationaler Minderheiten), der zur Überprüfung des Minderheitenschutzes im Burgenland unterwegs war. Außerdem präsentieren wir Ihnen den „Romani Ora“-Veranstaltungskalender.
Im „Romani Ora“-Musikmontag bekommen Sie die vielfältigsten Roma-Songs im Mix mit den zweisprachigen Volksgruppennachrichten (Deutsch und Burgenland-Romani). Die Sendung wird Ihnen von Susanne Horvath aus dem Haus der Volksgruppen in Oberwart präsentiert.
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Oktober 13th, 2026 | Published in Einrichtungen, Jugend & Bildung, Literatur & Bücher, Romani, Wissenschaft
Synergie wie noch nie: Neue Bibliothek der Volksgruppen in Oberwart
Mit dem Umzug ins Volksgruppenhaus haben auch die Literatur- und Medienbestände der Volksgruppenvereine ein neues Zuhause gefunden. Etwa 9.000 Titel der ungarischen, kroatischen und Roma-Volksgruppe sind ab jetzt in der gemeinsamen Bibliothek untergebracht. Damit ist der Grundstein für die „Bibliothek im Haus der Volksgruppen Burgenland“ gelegt.
Die gemeinsame Bibliothek versteht sich als „Sammel- und Informationszentrums für Literatur und Medien über die Volksgruppen im Burgenland“. Die Bestände umfassen historische und zeitgenössische Literatur, Fachpublikationen, zweisprachige Kinderbücher, Lehrbücher, CDs und DVDs sowie Vereinspublikationen in den drei Volksgruppensprachen und auf Deutsch, auch Zeitschriften liegen auf.
Als Spezialbibliothek mit öffentlichem Charakter richtet sich die Bibliothek an unterschiedliche Zielgruppen: Angehörige der drei Volksgruppen, an Volksgruppenthemen Interessierte und ganz besonders an Kinder und Jugendliche, um ihren Spracherwerb zu fördern und zu unterstützen. Zudem richtet sich das Angebot der Volksgruppenbibliothek auch an wissenschaftliche Gemeinschaften, regional und auch international. Read the rest of this entry »
Oktober 10th, 2026 | Published in Radio, Podcast & TV
Eine Volksgruppe kämpft gegen Diskriminierung
Ö1 / Sendereihe Moment, 8.10.2026, 15:30 Uhr
Gestaltung: Jonathan Scheucher
Josef Schmidt, Jahrgang 1971, ist in einer ehemaligen Roma-Siedlung im burgenländischen Bezirk Oberwart aufgewachsen. Wenn es Streit gab, wurde er von seinen Schulkollegen oft mit dem Z-Wort beschimpft, sagt er. Heute arbeitet er beim ebenfalls dort ansässigen Verein Roma-Service. Dass die Diskriminierung gegen Roma bis in die Gegenwart andauert, zeigt eine von der Polizei Neusiedl am See verbreitete Warnung vor „fahrendem Volk“ von heuer im Mai [dROMa-Blog berichtete hier, hier und hier]. Als Rom fühlte sich Schmidt dadurch angegriffen, und er hatte das Gefühl, dass man damit einmal mehr alle Roma in einen Topf werfe. Er selbst gehört zu der von Österreich als autochthone Minderheit anerkannten Volksgruppe der Roma, die seit vielen Generationen im Burgenland lebt. Über Vereine und Initiativen unterstützt werden aber auch Roma und Sinti, die neu in Österreich leben. Der älteste dieser Vereine ist Romano Centro in Wien. Ziel der Einrichtung ist es, Menschen bei ihrem Einstieg in den Arbeitsmarkt zu helfen, Frauen in Krisen zu stärken und Schülerinnen und Schülern individuelle Lernhilfen anzubieten.
Die Sendung ist der vierte und letzte Teil der Moment-Schwerpunktwoche „Volksgruppen“.
(Sendung und Text: Ö1 / ORF)
Oktober 8th, 2026 | Published in Radijo Romani Ora
Sendung vom 5.10.2026 (→Radio MORA)
Der Start in die neue Woche klingt am besten auf Radio MORA: Tina Nardai begleitet Sie im „Romani Ora“-Musikmontag von 11 bis 12 Uhr live aus dem neuen Volksgruppenhaus in Oberwart! Mit dabei: die abwechslungsreichste Roma-Musik und die zweisprachigen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Burgenland-Romani.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ hören Sie ein Gespräch mit Mitarbeiter:innen der Schuldnerberatung des Landes Burgenland. Sie geben Tipps zur Schuldenvermeidung und informieren über die Möglichkeiten, etwaige finanzielle Probleme in den Griff zu bekommen. Durch die Sendung begleitet Sie Tina Nardai.
Anlässlich des Europäischen Tages der Sprachen veranstaltete das Zweisprachige Bundesgymnasium Oberwart (ZBG) ein vielfältiges „Sprachenfrühstück“. Traditionelle Köstlichkeiten aus aller Welt brachten die sprachliche und kulturelle Vielfalt der Schüler:innen auf den Frühstückstisch – und machten gleichzeitig deutlich, welche Stärke und Bereicherung Mehrsprachigkeit für unsere Gesellschaft ist.
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Oktober 6th, 2026 | Published in Facts & Figures
Oktober 5th, 2026 | Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Wissenschaft
Martin Fotta / Ann Ostendorf (eds.): The Romani Atlantic, Cambridge University Press: Cambridge 2026.
Open Access: →Zur Downloadseite* [CC-BY-NC 4.0]
„The Romani Atlantic“ untersucht die transatlantischen Migrationsbewegungen, Interaktionen und historischen Erfahrungen von Roma auf vier Kontinenten und in fünf Jahrhunderten. Anhand von Fallstudien freiwilliger oder erzwungener Mobilität – wie der historischen Verbringung nach Angola oder Louisiana – zeigt der Sammelband, wie diese Gemeinschaften trotz staatlicher Kontrollen durch strategisches Handeln und Resilienz die moderne Welt mitgestaltet haben.
Verlagsbeschreibung (Cambridge University Press):
The Romani Atlantic is the first comprehensive look at Romani experiences in the Atlantic World. Together, the essays detail the Romani people’s transatlantic circulations, interactions, connections, and exchanges, reinforcing the view that the Atlantic was a zone of contact where identities interlaced and transformed. The geographical points and flows covered include imperial Spain and Mexico, Lusophone Angolan slave trading ports, Ellis Island immigration controls, South-Eastern European villages, and Canadian community centers. Each case study illustrates the migratory flow and reflow of people, ideas, and processes, showing that Romani people have strategically engaged with state instruments, cultivated Romani distinctiveness, and built resilient communities. The Romani Atlantic traces the underexplored history of Romani migration and highlights the ways that Romani agency has shaped the modern world.
*) Das Buch ist auf der Verlagsseite nur in Form einzelner Kapitel verfügbar. Über die Funktion „Select all“ können Sie jedoch alle Bestandteile des Buches auswählen und gesammelt über „Download PDF (zip)“ herunterladen.
(Text: Cambridge University Press)
Oktober 3rd, 2026 | Published in Radijo Romani Ora
Sendung vom 29.9.2026 (→Radio MORA)
In dieser „Romani Ora“ erhalten Sie einen ausführlichen Rückblick auf den Tag der offenen Tür im Haus der Volksgruppen in Oberwart. Vertreter:innen der Volksgruppenorganisationen sowie hochrangige Politiker:innen, darunter Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Justizministerin Anna Sporrer (beide SPÖ), waren live zu Gast im neuen Radio-MORA-Studio.
Am Stieberteich in Oberwart wurde vor wenigen Tagen ordentlich Fahrt aufgenommen – allerdings nicht mit großen Schiffen, sondern mit kleinen, detailgetreuen Modellbooten. Der Burgenländische Modellbootverein mit Sitz in Riedlingsdorf lud zu einem Treffen ein. Zahlreiche Modellboot-Begeisterte kamen zusammen und ließen ihre Boote auf dem Stieberteich übers Wasser gleiten. Am Mikrophon: Susanne Horvath.
Die „Romani Ora“ wird live aus dem Volksgruppenhaus in Oberwart gesendet. In der neuen Ausgabe ist Frau Uschy Tepperberg zu Gast. Sie pflegt bereits seit den frühen 1990er Jahren einen intensiven Kontakt zur Volksgruppe der Roma. Im Gespräch berichtet Sie über Vorurteile und Missverständnisse, die ihr seitens der Mehrheitsbevölkerung entgegenschlugen. Durch die Sendung führt Sie Tina Nardai.
Fröhliches Kinderlachen, kreative Bastelarbeiten und jede Menge Leben im Haus: Während der Sommermonate bringt die Ferienbetreuung des Samariterbundes im Pflegekompetenzzentrum Großpetersdorf eine ganz besondere Stimmung mit sich. Sie unterstützt die Mitarbeiter:innen bei der Betreuung ihrer Kinder während der Ferien und schafft zugleich wertvolle Begegnungen zwischen den Generationen. So wird das Pflegekompetenzzentrum zu einem Ort, an dem Jung und Alt gemeinsam Zeit verbringen und voneinander profitieren. Die Sendung wird moderiert von Susanne Horvath.
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Oktober 2nd, 2026 | Published in Literatur & Bücher, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 2.10.2026 | 12:03 min
#3 Literatur am Ring: Schöne Worte | Szép szavak | Pekné slová
Vascho pantsch var desch berschengero arkerdo flogoskero grupnengero tschatschipe diskutirinen autorkiji taj fatreterkiji taj fatretertscha la slovakischi taj ungrika flogoskere grupnatar ando trito mulatintschago „Literatur am Ring: Schöne Worte | Szép szavak | Pekné slová“. Schukar alava, vodschikane alava laken o autorkiji ando literarischi dondebescharipe aspektenca pumara pregimi familijakera historijatar. Lime begriftscha sar „Osten“ vaj „migracijonakero terdschivipe“ ande o phukajiptscha idividujeli, familjerakera intergeneracijoneler taj khteanipeskere ebenenatar esbe te lel hi. Schukar alava sar „Mindenfelitiko“ vaj „Chancenglajchhejt” tertscharde pumen le „geisterenge, save duach o vesten cidine“ (Didi Drobna) taj dugi cajt ojs na ande likime priminiptscha ari alo. Le virtschoftlichi avre niposke irintscha pe o schajipeskero than le vestenistar erscht duach lajstung.
Anlässlich des vor 50 Jahren beschlossenen Volksgruppengesetzes diskutieren Autorinnen sowie Vertreterinnen und Vertreter der slowakischen und der ungarischen Volksgruppe in der dritten und abschließenden Veranstaltung „#3 Literatur am Ring: Schöne Worte | Szép szavak | Pekné slová“. Schöne Worte, berührende Worte finden die Autorinnen in der literarischen Auseinandersetzung mit Aspekten ihrer sie jeweils prägenden (Familien-)Geschichte. Aufgeladene und zugleich unscharfe Begriffe wie „Osten“ oder „Migrationserfahrung“ werden in den Erzählungen auf individueller, familiärer, intergenerationeller und gesellschaftlicher Ebene greifbar. Schöne Worte wie „Vielfalt“ oder „Chancengleichheit“ stellten sich für die „Geister, die durch den Westen huschten“ (Didi Drobna) lange Zeit als phrasenhafte Versprechungen heraus. Read the rest of this entry »
Oktober 1st, 2026 | Published in Dokumente & Berichte, Radio, Podcast & TV, Rassismus & Menschenrechte
„Mit dem rassistischen »Groß-Klimawandel« ist auch der »böse Blick« wieder da“ – Freiburger Roma/Sinti-Diskriminierungsbericht 2026 veröffentlicht
Beitrag auf Radio Dreyeckland: →Anhören (mp3)
Diskriminierungsbericht: →Download (pdf)
Kürzlich wurde im Haus Weingarten in Freiburg (Baden-Württemberg) der aktuelle Freiburger Roma/Sinti-Diskriminierungsbericht vorgestellt. Herausgegeben wird er vom Freiburger Roma-Büro in Kooperation mit dem Sinti-Verein. Wieder einmal ist es eine beeindruckende Sammlung von erlebtem Rassismus durch die Betroffenen. So will er einerseits für Nichtbetroffene die Diskriminierung nachfühlbar machen und andererseits die Sprachbildung über erlebte Verletzungen fördern, um so die Voraussetzung für Selbstermächtigung und Resilienz zu schaffen. Gegliedert ist er in die Themenbereiche Schule, Polizei, Öffentlichkeit, Behörden, Arbeit, Wohnen und Gesundheit, jeweils kommentiert von Tomas Wald vom Roma-Büro. Radio Dreyeckland hat mit ihm über den aktuellen Bericht gesprochen.
(Radiobeitrag und Text: RDL)
September 30th, 2026 | Published in Geschichte & Gedenken, Literatur & Bücher, Politik, Rassismus & Menschenrechte
Jan Ort: The Roma as Agents of the “G*psy Question”. Belonging, Mobility and the Resettlement Policy in Socialist Czechoslovakia, Karolinum Press: Prague 2024.
Open Access: →zum Download [CC-BY-4.0]
Das Buch untersucht die Assimilationspolitik des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei der 1960er-Jahre, die durch die Zwangsumsiedlung tausender Roma-Familien deren Lebensweise zerstören sollte. Statt nur die staatliche Perspektive einzunehmen, beleuchtet der Autor die konkrete Umsetzung vor Ort und stellt die Erfahrungen sowie die Handlungsfähigkeit der Roma selbst in den Mittelpunkt, die die staatlichen Maßnahmen oft auch für ihre eigenen Lebensstrategien nutzten.
Verlagsbeschreibung (Karolina Press):
The story of Romani people in communist Czechoslovakia has long been framed by a discriminatory policy of assimilation, and thus by fatal interventions into Romani family ties and their broader socio-cultural systems. Paradoxically, such a narrative failed to satisfactorily integrate the perspective of the Roma themselves, who often associated the same period with an unprecedented experience of social inclusion and material security. In his book, Jan Ort examines the state policy that in the mid-1960s aimed at the definitive elimination of “G*psy backwardness” through the placement of thousands of Roma families in non-Roma society, thus becoming a symbol of the social engineering interventions of the communist regime in the lives of Czechoslovak Roma. In contrast to the predominant focus on the perspective of state authorities, the author seeks to map the practice of this policy in specific places, with an emphasis on the experiences and agency of the Roma themselves, especially those who had their homes in eastern Slovakia. Read the rest of this entry »
September 29th, 2026 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 23.9.2026 (Radio MORA)
In dieser „Romani Ora“ hören Sie einen Beitrag über den dritten Schmankerltag, der im Oberwarter Stadtgarten abgehalten wurde. Außerdem hören Sie auch die zweisprachigen Volksgruppennachrichten. Durch die Sendung begleitet Sie Susanne Horvath.
Die „Romani Ora“ live aus dem Volksgruppenhaus in Oberwart, moderiert von Tina Nardai. Im Interview hören Sie Eva Breineder aus Oberwart. Sie ist auf Perücken und Zweithaarersatz vor allen nach medizinischen und gesundheitlichen Vorfällen spezialisiert.
Die Grüne Akademie Steiermark lud zu einer Exkursion nach Oberwart und Rechnitz ein. Im Mittelpunkt standen das Schicksal der Roma und Sinti sowie die Erinnerung an die historischen Ereignisse, die sich während der NS-Zeit in der Region zugetragen haben. Am Mikrofon begrüßt Sie Susanne Horvath.
Im „Romani Ora“-Musikmontag bekommen Sie die vielfältigsten Roma-Songs im Mix mit den zweisprachigen Volksgruppennachrichten (Deutsch/Burgenland-Romani). Die Sendung wird Ihnen von Tina Nardai aus dem Haus der Volksgruppen in Oberwart präsentiert.
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September 28th, 2026 | Published in Einrichtungen, Radijo/TV Erba (Tschibtscha)
Radijo Erba & TV Erba
Tschibtscha | 28.9.2026 | 8:50 min
Neues Kultur- und Begegnungszentrum in Oberwart eröffnet
Le pradipeha le kherestar le flogoskere grupnendar Burgenland uschtidel o Burgenland jek barikano than le arparujipestar taj le kutureli khetanipeske. O aguno internat Erbate umbaunim ulo taj akan jek baro kher, seminarakere khera, jek biblijoteka, biros, kherodaschengere khera, jek bistro sar bisch atschipeskere khera, kerde ule. Telel jek hibo butschalinen akan o burgenlanditiko ungriko kulturakero farajn, o horvacko kulturakero farajn, Roma-Service, i flogoskeri utschi ischkola le Romendar, i flogoskeri utschi ischkola le ungrikendar, sar Radijo MORA. O khetano kher buteder te ol sar jek beschipe le folgoskere grupnengere organisacijendar. O kher le flogoskere grupnendar Burgenland pe ojs tschivdo than te hajol, kaj manuscha khetan te peren, kultura tertedschin taj khetan o mindenfelitiko le Burgenlandistar te sikan.
Mit der Eröffnung des „Hauses der Volksgruppen Burgenland“ erhält das Burgenland einen einzigartigen Ort des Austauschs und des kulturellen Miteinanders. Das ehemalige Internat in Oberwart wurde umfassend umgebaut und beherbergt nun einen Veranstaltungssaal, Seminarräume, eine Bibliothek, Büros, Gästezimmer, ein Bistro sowie 20 Wohnungen. Unter einem Dach arbeiten künftig der Burgenländisch-Ungarische Kulturverein, der Kroatische Kulturverein im Burgenland, Roma-Service, die Volkshochschule der Roma, die Volkshochschule der Ungarn sowie Radio MORA zusammen. Das gemeinsame Haus soll dabei weit mehr sein als ein Sitz für Volksgruppenorganisationen. Das Haus der Volksgruppen Burgenland soll sich als lebendigen Ort verstehen, an dem Menschen einander begegnen, Kultur erleben und gemeinsam die Vielfalt des Burgenlandes gestalten können. Read the rest of this entry »
September 28th, 2026 | Published in Film & Theater, Jugend & Bildung, Radio, Podcast & TV
Junge Roma in Berlin – zwischen Herkunft und Zukunft
rbb Doku/Echtes Leben, Reportage von Nadja Tenge, Deutschand 2026
Erstsendung: 5.8.2026 (Das Erste), Bild: rbb
Wer sind die Sinti und Roma in unserer Gesellschaft, denen tief verwurzelte Vorurteile und Antiziganismus entgegenschlagen? Wir begleiten junge Roma, die mit Stereotypen aufräumen und für Selbstermächtigung einstehen; oft im Spagat zwischen Erbe, Identität und den Herausforderungen als Minderheit. Ihr Lernen, Arbeiten und Handeln sind angetrieben vom Ziel gelebter Vielfalt und echter Zugehörigkeit.
(Video und Text: rbb Doku)
September 26th, 2026 | Published in Veranstaltungen & Ausstellungen
Vergangenen Samstag fand in der Innsbrucker „Kulturbackstube – die Bäckerei“ der 10. Jenische Kulturtag statt. Im Mittelpunkt des Programms stand der 2006 verstorbene Tiroler jenische Aktivist und Autor Romed Mungenast.
Der zehnte Jenische Kulturtag fiel mit gleich mehreren Jahrestagen zusammen. Zum zehnten Mal traten die Jenischen Kulturtage gegen das Vergessen an und machen jenische Gegenwart und Vergangenheit sichtbar. Vor zwanzig Jahren starb Romed Mungenast, der erste Jenische in Österreich, der sich öffentlich zu seiner Herkunft bekannte — sein Wirken prägt die Beschäftigung mit jenischer Geschichte in Tirol bis heute. Vor fünfundzwanzig Jahren erschienen die von ihm herausgegebenen „Jenischen Reminiszenzen“, in denen jenische Stimmen erstmals selbst zu Wort kamen. Und vor fünfunddreißig Jahren wurde die Initiative Minderheiten gegründet, aus deren Arbeit auch das Jenische Archiv und die Kulturtage hervorgingen. Vier Jubiläen, ein gemeinsamer Faden: das Eintreten für Sichtbarkeit, Anerkennung und Selbstbestimmung.
Präsentation Buch „Jenische Reminiszenzen“
Als 2001 die „Jenischen Reminiszenzen“ erschienen, kamen darin erstmals jenische Stimmen in gebündelter, gedruckter Form zu Wort — gesammelt und herausgegeben von Romed Mungenast. Fünfundzwanzig Jahre später erscheint das Buch neu. Die Herausgeber*innen Heidi Schleich und Michael Haupt stellten die Ausgabe vor und sprachen über das, was sie damals wie heute leistet: jenische Erfahrung nicht über die Betroffenen, sondern von ihnen selbst erzählen zu lassen. Die Autorin Simone Schönett last aus ihren Beiträgen „Auf den Spuren jenischer Frauen“ und „Nachruf auf Romed Mungenast“. Read the rest of this entry »
September 24th, 2026 | Published in Facts & Figures, Wissenschaft
(Quelle)
September 22nd, 2026 | Published in Ehrungen & Nachrufe, Film & Theater
Kino-Visionär der Roma: Regisseur Tony Gatlif mit 77 Jahren gestorben
Arles/Frankreich: Der französische Filmregisseur, Drehbuchautor und Komponist Tony Gatlif ist am 2. September 2026 im Alter von 77 Jahren in seiner Heimatstadt Arles in Südfrankreich verstorben. Er erlag den Folgen „eines gesundheitlichen Problems“, während er an einem historischen Filmprojekt arbeitete. Dies gab seine Familie der Agentur AFP bekannt. Mit seinem Tod verliert die europäische Filmkunst die kraftvolle und poetische Stimme der Roma im Kino. „Die Schönheit seiner Filme, seine Großzügigkeit, seine Lebensfreude, seine Poesie und seine Liebe zur Musik werden für immer in unserem Herzen bleiben“, betont seine Familie in ihrer Erklärung und wünscht ihm „latcho drom“ – „gute Reise“ auf Romanes und Titel eines seiner bekanntesten Filme.
Vom Straßenkind zum Cannes-Gewinner
Geboren wurde Gatlif am 10. September 1948 als Michel Dahmani im damals französischen Algier als Sohn eines Kabylen und einer Romni. Diese Herkunft prägte sein ganzes späteres Schaffen. Read the rest of this entry »
September 22nd, 2026 | Published in Radijo Romani Ora
Anhören: →Sendung vom 18.9.2026 (mp3)
Lesen und Schreiben sind für die meisten von uns selbstverständlich. Doch für viele Menschen sind sie im Alltag eine große Herausforderung. Rund um den Weltalphabetisierungstag machen die Burgenländischen Volkshochschulen auf dieses wichtige Thema aufmerksam. Am Mikrophon Susanne Horvath.
Im „Romani Ora“-Musikmontag hören Sie neben der vielfältigsten Roma-Musik wie gewohnt auch die zweisprachigen Volksgruppennachrichten auf Deutsch und Burgenland-Romani.
In dieser Ausgabe der „Romani Ora“ berichten wir über den bekannten Kinderliedermacher Bernhard Fibich (Website). Er war im EO-Einkaufszentrum in Oberwart und hat das Publikum gerockt. Susanne Horvath hat den quirligen Musiker zum Interview getroffen. Durch die Sendung führt Tina Nardai.
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